Jahrgang: Nach einem außergewühnlic mildem Winter treiben die Reben so früh aus wie noch nie. Auch April und Mai waren überdurschnittlich warm, sodass Mitte Mai di Blüte in allen Lagen schon verüber war. Dieser 3-wöchige Vegetationsvorsprung hielt sich bis zur Ernte. Der kühle August und ein goldener September haben es wieder einmal bewiesen: Entscheidend für die Qualität sind die letzten Wochen vor der Lese. Weiße wie Rote konnten perfekt ausreifen und zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden. Daher hat die Lese auch so lange gedauert wie nie. Die ersten Trauben kamen am 21. August in den Keller, die letzten am 24. Oktober. Insgesamt sollte es ein sehr guter Jahrgang sein. Die Rotweine versprechen, die Besten der letzten zehn Jahr zu werden.
Vinifikation: schonende Pressund des delikaten Lesegutes. Vergärung des ungeklärten Mostes in 500 l Tonnequx, weitere 15 Monate Reife im selben Fass. Abfüllung im März 2009
Bedingungen während der Ernte: Ein sonnig warmer Spätherbst erlaubte es, dass die Trauben bis Mitte November hängen bleiben und ermöglichte somit die Lese eines sehr reifen Traubenmaterials.
Lage/Boden: Höfl unterm Stein in Söll bei Tramin, auf 480 bis 550 Meter über dem Meeresspiegel gelegener Südosthang. Auf kräfigem, lehmigem Kalnkschotterboden stehen sowohl 30 Jahr alte Pergelanlagen, als auch über 10 Jahre alte Drahtrahmen, die bei exxtrem niedrigem Ertrag von 25hl/ha etwas Einzigartiges hervorbringen.
Anmerkdungen des Önologen: eine enorm konzentrierte Spätlese mit intensiven Duftnoten nach Rosinen, Marillen und Gewürzen. Am Gaumen sehr geschmeidig und lang. Im Finale finden sich mineralische Komponenten wieder.